Die noch in Entwicklung befindliche Artikelfolge beschäftigt sich hauptsächlich mit einigen fortgeschrittenen Techniken zum Paketbau. Zur Zielgruppe gehören u.a.:
Als Leser solltest du am besten bereits Vorerfahrungen haben, wie sie an anderen Stellen beispielsweise unter http://debiananwenderhandbuch.de/debianpaketeerstellen.html beschrieben sind. Neue Kapitel werden unregelmäßig erscheinen und ich werde sie jeweils in der Mailingliste unter http://groups.google.com/group/debianpaket ankündigen. Die Texte sollen keine ultimative Referenz sein, Fehler, Irrtümer und unvollständige Darstellungen können daher nicht ausgeschlossen werden.
Mitarbeit ist in jeder Form herzlich willkommen, seien es einfache Fehlerkorrekturen oder Anregungen per E-Mail oder direkte Mitarbeit an den Texten. Zur E-Mailkommunikation habe ich unter http://groups.google.com/group/debianpaket die bereits genannte Liste angelegt. Für die direkte Mitarbeit in Form von SVN commits brauchst du z.Z. einen Google-Mail-Konto, welches du mir mitteilen müsstest.
Die folgenden Kapitel sind geplant und werden nach und nach ergänzt.
Mein erstes Paket. Ähnliche Texte gibt es anderswo, so dass dieses Kapitel erst später ergänzt wird.
Versionskontrolle mit Subversion. Der Einsatz von Subversion zur Pflege der eigenen Pakete und zur kollaborativen Entwicklung wird vorgestellt.
Hostingdienste im Internet. Welche Hostingdienste mit Subversion-Repositories, Mailinglisten und weiteren Werkzeugen zur kollaborativen Entwicklung gibt es und was unterscheidet sie?
Debhelper konsequent einsetzen. Debhelper wird heute von sehr vielen Paketen verwendet, aber nicht immer konsequent und konsistent. Dieses Kapitel soll eine Hilfestellung geben.
Chroot-Umgebungen mit cowbuilder. Cowbuilder erlaubt das Bauen von Paketen in einer sauberen chroot-Umgebung, was den Paketbau reproduzierbar macht und gleichzeitig eine wichtige Maßnahme zur Qualitätssicherung darstellt.
Devscripts & Co. Hier werden eine Reihe von kleinen Helferlein beschrieben und Tipps gegeben, die nirgendwo anders passen.
Das common debian build system. Cdbs vereinfacht den Buildprozess vieler Pakete und erleichtert deren Pflege. Es ist gleichzeitig eine gute Ergänzung zu debhelper.
Patches mit quilt verwalten. Änderungen am Upstreamcode sind leichter bei Einsatz eines Patchsystems. Quilt ist ein solches, einfach erlernbar und sehr flexibel einsetzbar.
Konfigurationsmanagement mit debconf. Das Kapitel bietet einen Einstieg in den Standardmechanismus zur Verwaltung von Konfigurationsdaten in Debian.
Update configuration files (ucf) einsetzen. Ucf ist eine flexible Alternative zum conffile-Mechanismus von dpkg und gleichzeitig eine Ergänzung zu debconf.
Debconf internationalisieren. Was ist bei der Übersetzung von debconf-Meldungen zu beachten?
Datenbankkonfiguration mit dbconfig-common. Ein Mechanismus zur einfacheren Konfiguration von datenbankbasierten Anwendungen wird vorgestellt.
Versionskontrolle mit git. Git ist ein neueres und sehr leistungesfähiges Versionskontrollsystem, das sowohl Subversion als auch Quilt ersetzen kann.
Usability verbessern. Was kann man alles tun, um seine Pakete attraktiver zu gestalten?
Wrapperpakete. Hier geht es um eigene Hilfspakete, die beispielsweise Masseninstallationen vereinfachen.
Debiancommunity. Wie werde ich Debianentwickler und was kann ich alles tun, ohne selbst Entwickler zu sein?
Besonderheiten von Ubuntu. Zu diesem Thema habe ich keine eigenen Erfahrungen, daher ist hier die Mitarbeit von Ubuntuentwicklern sehr willkommen.
Ich habe das Thema erstmalig in einem Vortrag auf den Chemnitzer Linuxtagen 2007 behandelt. Leider ist eine Stunde viel zu knapp dafür, so dass ich nun meine Erkenntnisse komplett aufschreibe. Falls aber Interesse an einem Vortrag besteht, so bin ich gern bereit dazu. Das Bild aus Chemnitz findet man unter http://flickr.com/photos/mount_otz/71985308/.
18. 09. 2008: Kapitel „Debhelper konsequent einsetzen“ vervollständigt und „Chroot-Umgebungen mit cowbuilder“ ergänzt.
30. 12. 2007: Kapitel „Debhelper konsequent einsetzen“ begonnen.
17. 09. 2007: Fertigstellung des Kapitels „Hostingdienste im Internet“.
16. 09. 2007: erstmalige Veröffentlichung mit „Einleitung“ und „Versionskontrolle mit Subversion“.